Stilvergleich „Barock-Klassik“

Die Darstellung der Musikgeschichte erfordert Untergliederungen in sinnvoll unterscheidbare Abschnitte. Als „Barock“ bezeichnet man die Zeit von 1600 – 1750. Dann folgt die Klassik, die zwischen 1780 und 1910 ihren Höhepunkt erreicht. Wie jede Kunst trägt die Musik die Spuren ihrer Entstehungszeit in sich. Wir werden typische Merkmale und Unterschiede der jeweiligen Musikstile kennen lernen, um die Musikwerke beim Hören

Weiterlesen

Smetana, B.: „Die Moldau“

B. Smetana hat einen entscheidenden Anteil an der Entstehung einer eigenständigen tschechischen Nationalmusik. Wem sind nicht die temperamentvollen Polkakompositionen bekannt, die Smetana in den Konzertsaal eingeführt hat? Wie Beethoven ereilte ihn das tragische Schicksal der Taubheit in den Jahren der künstlerischen Meisterschaft. Seinen großen Zyklus „Mein Vaterland“ konnte der Komponist selbst nicht mehr hören. Wir werden daraus „Die Moldau“ genauer

Weiterlesen

Smetana, B.: „Mein Vaterland“ (1874-79)

Der im Zustand völliger Taubheit in den Jahren 1874-1879 komponierte sechsteilige Zyklus stellt eine Besonderheit in der tschechischen Konzertliteratur dar. Jeweils zwei sinfonische Dichtungen mit Bildern aus dem Leben, der Landschaft und der Geschichte des tschechischen Volkes ergänzen inhaltlich einander. Obwohl „Die Moldau“ und „Aus Böhmens Hain und Flur“ am häufigsten aufgeführt werden, sind auch die anderen Teile wie „Vyšehrad“,

Weiterlesen

Smetana, B. – Ein tragisches Künstlerleben (1824-1884)

Es wurde zu einem Glücksfall für die tschechische Musik, dass mit Smetana ein Genie solcher Tragweite in ihre Entwicklung eingriff. Smetana suchte nach einem nationalen Stil. Dichtungen wie „Mein Vaterland” begründen eine neue sinfonische Musik. Wie Beethoven ereilte Smetana das Schicksal der Gehörlosigkeit in den Jahren der künstlerischen Meisterschaft.

Sibelius, J. (1865-1957)

Jean Sibelius gilt nicht nur als einer der größten Komponisten Finnlands, sondern gehört unzweifelhaft auch zu den bedeutendsten Sinfonikern des Nordens. Neben den sieben Sinfonien sind besonders seine Tondichtungen berühmt, unter denen „Finlandia“ sogar in den Rang einer zweiten Natio­nalhymne erhoben wurde. Seine Liebe zur Natur und nordischen Mythologie singt aus allen seinen Werken, die auf einer großen Begabung, Begeisterung

Weiterlesen

Schumann, C. (1819-1896)

Zunächst als „Wunderkind“, später als international gefeierte Konzertpianistin gab sie 1.300 Konzerte, als Komponistin hinterließ sie 51 Werke. Wie war eine geschätzte Lehrerin und Kritikerin, achtfache Mutter und Herausgeberin der Gesamtausgabe von Robert Schumanns Werken. Diese hat sie als Interpretin maßgeblich in der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Wie haben sich Robert und Clara Schumann in ihrem künstlerischen Wirken gegenseitig beeinflusst? Wie

Weiterlesen

Schumann, R. (1810-1856)

Robert Schumann gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Komponisten der Romantik. Er hat bedeutende Klavierwerke und Lieder hinterlassen und stieß auch mit seinen Chor- und Orchesterkompositionen vielfach in musikalisches Neuland vor. Insbesondere die letzten Lebensjahre verbinden ihn mit der Stadt Düsseldorf.  Wir werden das Leben von Robert Schumann als Komponist, Musikschriftsteller, Ehemann, Vater  und Musikdirektor näher kennen lernen.

Schubert, F.: „Die Winterreise“ op. 89 (1827)

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh‘ ich wieder aus“ – mit diesen Versen beginnt die „Winterreise“, die nicht nur zu den bedeutendsten Liederzyklen der Romantik gehört, sondern einen Höhepunkt der Gattung des Kunstliedes überhaupt darstellt. In 24 Liedern gelingt es Franz Schubert, den existentiellen Schmerz des Menschen in der Zeit der Restauration musikalisch zum Ausdruck zu bringen. Dem Zyklus liegt

Weiterlesen

Schubert, F.: „Die schöne Müllerin“ op. 25 (1823)

In seinen mehr als 600 Liedern hat Franz Schubert Dichtung, Melodie und Begleitung auf eine vollkommene Art vereinigt. Der Liederzyklus „Die schöne Müllerin” gehört zu den zeitlosen Schätzen in der Musikgeschichte. Der Tod war nicht nur ein Thema, das den Komponisten stark beschäftigte, sondern zugleich eine Realität, die ihn bedrohte. Wie der Müllerbursche verließ Franz Schubert diese Welt viel zu

Weiterlesen

Schubert, F.: 5. Sinfonie (1816)

Dieses Werk voll jugendlichen Überschwangs einer glücklichen Lebensphase bietet uns Gelegenheit eines eingehenderen „Hörtrainings“. Wir werden uns auf den Pfaden der Sonatenhauptsatzform in das dramatische Geschehen der „Sinfonie“ hineinhören, um diese Erfahrung auch auf andere Werke der Gattung im Konzertsaal übertragen zu können. Gleichzeitig werden wichtige Lebensabschnitte von Franz Schubert (1797-1828) und „Schuberts Wien“ näher beleuchtet.